Machen Sie die Anforderungen Ihrer internen Kunden durch Requirements-Managment zu Ihren Stärken

Worin liegt das Hauptziel eines gut organisierten und realisierten Anforderungsmanagements? Auf den Kunden zugeschnittene ITLösungen, die über den gesamten Lebenszyklus hinweg erfolgreich betreut werden. Mit passenden Anforderungen erleichtern Sie den Fachkräften Ihrer IT-Abteilung die Arbeit und Ihre Kunden (Fachabteilungen, Geschäftsführung usw.) erhalten die Leistung geliefert, die sie benötigen.

Mögliche Anforderungsbereiche, denen Sie sich stellen müssen, sind: die Anforderungen an die Applikationen, Anforderungen an die Ausstattung mit IT-Systemen / IT-Infrastrukturen (Arbeitsplatzsysteme, mobile Lösungen, Vernetzung, Speicherund Serverleistungen) sowie Anforderungen für das Erbringen von Serviceleistungen (Support bei Ausfällen, Fehlern etc.).

Im Detail müssen Sie für Ihre Organisation daraufhin entscheiden, wie die Kunden-Anforderungen
■ erhoben, gesammelt und (in einer Anforderungsspezifikation) dokumentiert,
■ analysiert und priorisiert und
■ letztlich in System-Anforderungen transferiert werden.

So erhalten Sie alle notwendigen Informationen zu den Anforderungen Ihrer internen Kunden

Mit einer systematischen Anforderungsermittlung (englisch „Requirements Elicitation“) schaffen Sie die Basis, um eine Dokumentation sämtlicher Anforderungen (bzw. die Ausarbeitung der Anforderungsspezifikation) vornehmen zu können.
Entscheiden Sie vorab:
■ Wer führt die Erhebungen verantwortlich durch bzw. was ist der Personenkreis, der in die Anforderungserhebung einbezogen wird?
Beachten Sie: Sammeln, kommentieren und erfassen Sie Anforderungen, wann immer es notwendig ist, kollaborativ über Abteilungs- und Unternehmensgrenzen hinweg. Dabei hat es sich in der Praxis erwiesen, dass eine geeignete Mischung der Beteiligten aus Vertretern der Fachbereiche und von IT-Experten unter Steuerung der IT-Governance-Organisation die besten Ergebnisse liefert.
■ Mit welchen Methoden sollen Erhebungen jeweils erfolgen?
Zur Wahl stehen im Wesentlichen eine Dokumentenanalyse, Interviews, Einsatz der Fragebogentechnik, Beobachtungsmethoden sowie Gruppentechniken. Konkrete Auswahlhilfen gibt Ihnen die Checkliste, die wir Ihnen zum Download anbieten. Setzen Sie für die Spezifikation der Anforderungen spezielle Software für das Anforderungsmanagement ein. Der Vorteil: Auf diese Weise lassen sich
■ Anforderungen besser strukturieren,
■ Redundanzen bei der Formulierung von Anforderungen vermeiden sowie auch
■ eine Rückverfolgbarkeit der Anforderungen (wann? von wem?) relativ einfach ermöglichen.
Achten Sie darauf, dass die Software automatisch eine entsprechende Anforderungsspezifikation als Ergebnisdokument erzeugen kann.

So analysieren und bewerten Sie 

Konkretisieren und priorisieren Sie in der Analyse die Anforderungen an das IT-System, das Sie in einem Pflichtenheft beschreiben. Die Phase „Bewertung“ ist eine Qualitätssicherung von Anforderungen und bezieht sich auf die Aspekte Verifikation und Validierung
■ Die Verifikation gibt Ihnen eine Information, ob die Anforderungen im Kontext auf das zu entwickelnde System richtig spezifiziert wurden.
■ Die Validierung sagt demgegenüber aus, ob die richtigen Anforderungen an das System spezifiziert wurden. Eine Untersuchung bestätigt im positiven Fall, dass die besonderen Forderungen für einen speziellen beabsichtigten Gebrauch erfüllt werden können.
Fixieren Sie die Ergebnisse als Vereinbarung und optimalerweise direkt als Lastenheft.

Beachten Sie: Eine Anforderungsanalyse muss getragen werden vom wirklichen, ehrlichen Interesse der IT an den Bedürfnissen der Fachbereiche!

Hinweis: Teilergebnisse der Anforderungsanalyse können Sie in einen Qualitätssicherungs-Plan einfließen lassen.

Fachbereichs-Anforderungen zu System-Anforderungen transferieren

Liegen Ihnen abgestimmte und geprüfte Kundenanforderungen vor, ergänzen Sie diese Anforderungssammlung im nächsten Schritt um die Informationen, was die künftige IT-Systemlösung machen und wie das System (z.B. die IT-Applikation) aussehen soll (hinsichtlich Architektur, Funktionalität). Gleichzeitig sind auch die Schnittstellen genau zu definieren.
Diese Dokumente müssen Sie zu einer „System Requirements Specification“, in der alle systemtechnischen Anforderungen an das Produkt enthalten sind, vereinen. Die Spezifikation wird von den Architekten und Entwicklern bestenfalls in Teamwork erstellt. Die Angaben in der Spezifikation sind Vorgabe für die Arbeit der Software-Designer, Systementwickler und Programmierer. Mit der Systemspezifikation arbeiten Sie ein Dokument aus, das die Aufgaben, die das IT-System erfüllen soll (das „Was“), möglichst vollständig definiert. Letztlich beschreiben Sie darin fachliche Funktionen detailliert, konsistent, vollständig und nachvollziehbar.